Nicole Gerlach

Nicole Gerlach

Dipl. Pädagogin | M.Sc. Supervision | Lehrtrainerin GAV | Mediatorin

Deeskalationstraining Gewalt & Rassismus  1 

 

Wer Gewalt und Rassismus vermeiden, verhindern,  oder sogar deeskalieren will, muss genau wissen, worum es sich handelt, wo Ursachen zu suchen und zu finden sind, welche Wirkungen und Spuren Gewalt hinterlässt und woran man Gewalt, auch versteckte, heimliche Alltagsgewalt, erkennen kann. 

Gewalt muss als Gewalt erst einmal erkannt werden, um deeskaliert werden zu können! 

Ziel dieses Trainings ist es, Kinder, Jugendliche und Erwachsene so zu stärken, dass sie auf Gewalt als „letztes Mittel“ nicht zurückgreifen brauchen und sogar die Gewalt anderer vermindern können.

Das Training ist in der Regel als handlungsorientiertes  Seminarprogramm konzipiert. Im Mittelpunkt steht der Wechsel von Theoriereflexion und praktischen Trainingssequenzen. Dabei geht es zum einen um das Kennen lernen und Ausprobieren von konkreten Verhaltensmöglichkeiten in Konflikt-, Bedrohungs- und Gewaltsituationen, zum anderen um den Aufbau von reflektierten Positionen zur offensiven, möglichst gewaltlosen Auseinandersetzung mit aggressiven oder gewaltbereiten Jungen, Mädchen, Jugendlichen und Erwachsenen. Das Training basiert auf thematischen Bausteinen, die je Trainingsgruppe in unterschiedlichen Sequenzen anwendungsorientierte Hilfe zur Übertragung in die eigene Bildungsarbeit eröffnen.

In einem (z.B. zweitägigen) Training werden theoretische und in sich geschlossene praktische Bausteine zur (methodischen) Erarbeitung des Themas vorgestellt. Dazu gibt es jeweils schriftliche Kurzfassungen, die eine Übertragung in Ihren Alltag erlauben. Jeder Baustein ist an eine (spielerische) Übung gekoppelt. 

Inhalte: 

Erkennen und Benennen von Konflikten und Gewaltsituationen; Sensibilisierung für den Sinn und die Notwendigkeit von Regeln; Sensibilisierung für den eigenen - ebenso wie für den Körper anderer;  Überprüfung eigener Positionen zur Gewalt, eigener Widersprüche und eigener Aggressionspotentiale; Impulse und Übungen zur Thematisierung von Gewalt; Entwicklung von Interventionsberechtigung; Erprobung von Flucht- und Interventionsmöglichkeiten in der Dynamik von Gewaltprozessen; Überprüfung und Erweiterung des Verhaltens- und Handlungsrepertoires in Stress-Situationen;  Training zum offensiven, intuitiven und reflektierten Handeln in Konflikt-, Bedrohungs-, Krisen- und Gewaltsituationen.

Zielsetzung: 

Entwicklung, Erprobung und Sicherung (Transfer) von Verhaltens- und Handlungsmöglichkeiten in Konflikt-, Bedrohungs- und Gewaltsituationen.

Entwicklung von gewaltdeeskalierenden Verhaltens- und Handlungsmöglichkeiten in drei Teilschritten: Gewalt, Rassismus, Diskriminierung erkennen, beim Namen nennen und thematisieren können. Vermittlung von Methodenrepertoires zur Gewaltprävention und zur zivilen Konfliktbearbeitung.Überprüfung und Weiter-Entwicklung eigener Positionen in Konsensfindungsprozessen.

Ort :

Werkstatt für M.O.P.S

Termin:

30.01.15 14h-20h

31.01.15   9h-15h

Kosten:

110,- €

Ausbildung zum/zur Deeskalationstrainer/in

www.gewaltakademie.de/index.php/ausbildungsgruppe-muenster-osnabrück-greven-2015

 

 

 

 

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